Im Rahmen des bestehenden Projektes "Kunst in die Stadt bringen" des Museum Ulm, werden mit unserer Unterstützung Institutionen besucht mit einem interessanten historischen Vortrag im Gepäck. Frau Dr. Marianne Erath vom Museum Ulm referiert dabei anschaulich über Themen wie
- Der Nase nach - historische Veranschaulichung von Gegenständen die Geruch oder riechende Dinge darstellen: Parfumkugel, Bilder von duftenden Gärten... Aber auch Düfte selbst dürfen erlebt werden.
- Archäologie in Ulm - wer lebte in vorgeschichtlicher Zeit auf Ulmer Gebiet, wie sah es im Mittelalter in einer Ulmer Stube aus? Wie wurde geheizt, wie wurde gekocht, wie wurde gespielt? Hierzu präsentiert die Historikerin mitgebrachte Gegestände, die von Ausgrabungen in Ulm und Umgebung stammen.
- Die Ulmer Schule: So nennt man die Gruppe von Künstlern, die während der Spätgotik und Frührenaissance, in Ulm und Umgebung wirkten. Zur Veranschaulichung werden Werkzeuge, Holzsorten und Farben mitgebracht.
- Zünfte und Ulmer Stadtgeschichte: Zu diesem Thema steht die Geschichte des Schneiders von Ulm im Mittelpunkt. Anhand von Gemälden, Stoffen und anderen Accessoires werden gezeigt.
- Der Löwenmensch: Die 40.000 Jahre alte Tiermensch Schnitzerei aus Mammutelfenbein wurde in der Nähe von Ulm gefunden und ist das älteste bekannte Kunstwerk der Welt. Hierüber lohnt es sich immer zu referieren.
- Der Wengenalter und die Bildersprache des Mittelalters: Früher konnten die wenigsten Menschen lesen, weshalb der Bildersprache eine ganz besondere Bedeutung zukam. Hierüber spricht die Referentin und zeigt mit ihren Mitbringseln Symbole und Bilder die insbesondere am Wengenalter zum Ausdruck kommen.
Das Interesse an diesen Veranstaltungen ist groß, die Menschen in den stationären Einrichtungen, die besucht werden, erleben bei diesem Projekt einen ganz besonderen Nachmittag, der als kleiner Event ihr Leben bereichert.